Top-Thema
Pflegen Sie Ihr Haar mit den außergewöhnlichen Pflegeprodukten von AYURSTAR!Nahrungsergänzung
Mehr Kraft und Energie für Ihren Alltag!Erlesene Teesorten
Für Gesundheit und innere Balance!Das Geheimnis des Reiskorns
Für Entspannung und Schönheit% Sonderangebot %
Jetzt schnell noch zugreifen!
-
Naturkosmetik: Das Geheimnis der Berberfrauen
Den ganzen Artikel lesen...
„Flüssiges Gold“ ist eine Assoziation, die sich beim Anblick von Arganöl geradezu anbietet.
Das „flüssige Gold“ Marokkos und seine Vorzüge: Arganöl für die Körperpflege
Im Hinblick auf die ernährungsphysiologischen Eigenschaften hebt es sich nicht besonders von anderen Ölen ab, aber die pflegenden Qualitäten und somit das kosmetische Potenzial machen dieses goldgelbe Öl zu etwas Besonderem. Zudem ist es genau wie Gold auch ziemlich teuer: Aufgrund seiner relativ geringen Verfügbarkeit und aufwändigen Herstellung hat es einen hohen Einkaufspreis. Arganöl wird aus der Frucht des Arganbaums (Argania spinosa) gewonnen, der ausschließlich im Südwesten Marokkos wächst. Die weltweit einzige Heimat des Arganbaums, ein oft als „Arganeraie“ bezeichnetes etwa 800.000 Quadratkilometer großes Gebiet in der Region Souss-Massa-Draa, wurde von der UNESCO als „Biosphären-Reservat“ geschützt. Die dort lebenden Amazigh-Berber nutzen den Arganbaum seit Generationen. Er liefert ihnen Brennholz, Blätter als Tierfutter, und eben auch Arganöl, das aus den mandelähnlichen Kernen der Arganfrucht gewonnen wird. Um einen Liter Öl zu pressen, werden etwa 4 bis 5 kg Kerne benötigt – das entspricht rund 40 kg Früchten. Die Berberfrauen verwenden das Öl schon seit Generationen für die Haar- und Körperpflege.
Lange Zeit war das Arganöl außerhalb seines Herkunftsgebiets wenig verbreitet, doch vor einigen Jahren wurde es von der internationalen Kosmetikindustrie zunächst als Geheimtipp entdeckt und gewann dann schnell an Bekanntheit und Popularität. Dies führte zeitweise zu einer Industrialisierung der Arganölgewinnung, die gravierende Nachteile mit sich brachte, da die Arganmandeln zu Dumpingpreisen eingekauft und maschinell verarbeitet wurden. Inzwischen hat der marrokanische Staat das Problem jedoch erkannt und, um Abhilfe zu schaffen, die Gründung der UCFA (Union des Coopératives des femmes de l’Arganeraie) unterstützt. Diese Organisation umfasst eine Vielzahl kleiner ländlicher Kooperativen, die die traditionelle Arganölherstellung pflegen. Die UCFA vermarktet das Öl direkt selbst, wodurch eine faire Entlohnung der in den Kooperativen tätigen Frauen gesichert ist. Eva-Maria Moog, Yogalehrerin aus Berlin, lernte die Kooperativen während einer Marokko-Reise kennen. „Für mich war das plötzliche Auftauchen der Schilder mit Aufschrift „Cooperatives Feminines“ mitten in der Wüstenlandschaft auf der Strecke von Marrakesch nach Essaouira wie eine Erscheinung“, sagt sie. Schnell fand sie heraus, was es mit den Frauenkooperativen auf sich hat, und bestätigt nach eingehenden Besuchen und Recherchen, dass die Zusammenschlüsse sich für die beteiligten Frauen und auf das gesamte Leben in den Berberdörfern sehr positiv auswirken. Wie sie berichtet, unterstützt die UCFA auch die Wiederaufforstung des Arganwaldes.Eigenschaften von Arganöl
Zu den Inhaltstoffen von Arganöl gehören kraftvolle Anti-Oxidantien wie Phenole und Vitamin E (Tocopherol) sowie auch Omega-6-Fettsäuren und Omega-9-Fettsäuren. Zum Vitamin E ist hervorzuheben, dass Arganöl insbesondere die Variante Gamma-Tocopherol aufweist, die laut wissenschaftlichen Studien ein noch effizienteres Anti-Oxidans ist als andere Formen des Vitamins. Dank der Anti-Oxidantien wirkt Arganöl gegen freie Radikale, zudem schützt es vor UV-Strahlen. Arganöl enthält darüber hinaus eine für Pflanzen selten hohe Konzentration an Squalen, einer ebenfalls anti-oxidativen Substanz, die als immunstärkend gilt (Squalen kommt in größeren Mengen hauptsächlich in Fischöl vor und wird u.a. für Impfstoffe eingesetzt).
Die Argand'Or GmbH, die eine Vorreiterrolle auf dem deutschen Markt einnimmt ließ die dermatologische Wirkung von Arganöl im Rahmen einer wissenschaftlichen Pilotstudie prüfen. Über einen Zeitraum von acht Wochen testeten die Probandinnen das Hautöl bei täglich zweimaliger Anwendung. Dabei wurde der Effekt durch die Testpersonen, den Arzt sowie eine Fotodokumentation beurteilt. Bei rund drei Viertel der Frauen ergab sich nach der Behandlung eine erkennbare positive Wirkung. „Argan-Hautöl wirkt feuchtigkeitsspendend und durchblutungsfördernd und führt zu einer Verbesserung der Hautspannung. Es entfaltet seine Wirkung bei der Vorbeugung gegen Cellulite, Schwangerschaftsstreifen sowie Falten und sogenannte Krähenfüße. Dabei scheint bei konsequenter Anwendung über längere Zeit auch ein regenerierender Hautprozess abzulaufen“, so Prof. Dr. med. Ralf-Thomas Michel, der die Studie durchgeführt hat.
Auch bei der Behandlung von Narben sowie bei Akne, Ekzemen, Schuppenflechte und Neurodermitis wurden mit Arganöl gute Erfahrungen gemacht.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Gründliche Frische
Den ganzen Artikel lesen...
Es gab mal eine Zeit im Leben, da bediente man sich zur Gesichtsreinigung gern der Marke mit dem „C“, um Pickeldesaster zu vermeiden. Heute, jenseits der Pubertät, gehört die gründliche Reinigung des Gesichts noch immer zu den täglichen Basics. Und noch immer sind geeignete Produkte wichtig, nur dass sie inzwischen eher andere Funktionen erfüllen sollen, als Pickel und Mitesser zu bekämpfen. So ist beispielsweise die Entfernung von Make-up und anderen Kosmetikprodukten ein Grund, warum die Gesichtsreinigung unerlässlich ist. Weitere Gründe für eine regelmäßige intensive Reinigung sind die Ablagerungen von Schmutz auf der Haut, die z.B. durch Abgase zustande kommen. Permanent ist die Haut Umweltgiften ausgesetzt, und zugleich können sich durch austretenden Schweiß auch aus dem Körper ausgeschiedene Gifte ablagern. Im Kosmetiksektor gibt es zahlreiche Produkte, die die Haut zuverlässig von solchen Rückständen befreien und sie für die nachfolgende Pflege, also z.B. die Gesichtscreme, aufnahmefähig machen.
Das reinste Vergnügen: Mit milden Cleansern und erfrischenden Tonics wird die Gesichtsreinigung zum täglichen Wohlfühlerlebnis
Wer puristisch denkt und auf Wasser allein schwört, lässt sich vielleicht vom Vergleich mit dem Geschirrspülen davon überzeugen, dass Reinigungsprodukte durchaus empfehlenswert sind: Auch hier arbeitet man ja nicht nur mit Wasser, sondern zieht einen Reiniger hinzu. Zudem können sich durch stark kalkhaltiges Wasser weitere Ablagerungen bilden, weshalb es sinnvoll sein kann, die Haut nach dem Waschen noch mit einem speziellen Tonic oder Gesichtswasser abzutupfen. Herkömmliche Seife ist übrigens auf die Dauer für die Gesichtsreinigung nicht zu empfehlen, da sie die Haut austrocknet und den natürlichen Säureschutzmantel angreift. Im Handel werden aber spezielle Gesichtsseifen angeboten, für die dies nicht gilt.
Verschiedene Reinigungsprodukte stellen wir hier vor. Generell sagt man, dass für empfindliche Haut am besten Reinigungsmilch benutzt werden sollte, während weniger sensible Haut auch schäumende Produkte problemlos verträgt. Bei trockener Haut ist es gut, schon bei der Reinigung darauf zu achten, dass rückfettende Substanzen zugeführt werden und die verwendeten Produkte keinen Alkohol enthalten, denn sonst trocknet die Reinigung die Haut ähnlich wie bei der Verwendung von Seife noch zusätzlich aus. Bei öliger, großporiger Haut kann ein leichter Alkoholgehalt allerdings das Hautbild verfeinern. Mit den nachfolgenden Produkten ist die Gesichtsreinigung erfrischend und wohltuend – Sie fühlen sich jedes Mal ein bisschen wie neu geboren.
Für die gesunde und nachhaltige Zahnpflege empfehlen wir die Dabur Ayurvedische Kräuterzahnpasta mit Neem.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Bedenkenlos schön
Den ganzen Artikel lesen...
Dass die Verbraucher stärkeren Einfluss auf den Markt haben, als manchen klar ist, hat sich in letzter Zeit am Beispiel der Kosmetikindustrie in positiver Weise gezeigt. Nicht nur das Bewusstsein für ethisch vertretbare Kosmetika, für die keine Tierversuche gemacht wurden, scheint glücklicherweise gewachsen zu sein, auch die Skepsis gegenüber bestimmten synthetischen Inhaltsstoffen nahm in den letzten Jahren zu. Dies führte dazu, dass immer mehr Konsumenten zu Naturkosmetika und Bio-Labels griffen und sich die Hersteller „herkömmlicher“ Produkte durch diesen Trend gezwungen sahen, mit einer Umstellung ihrer Rezepturen zu reagieren, um weitere Umsatzeinbußen zu verhindern. Inzwischen wird immer öfter auf Zusatzstoffe verzichtet, die trotz gewisser Nachteile noch vor wenigen Jahren Gang und Gäbe waren. Dennoch ist nach wie vor ein aufmerksames Lesen der Angaben zur Zusammensetzung eines Produktes sinnvoll, wenn man außerhalb des Naturkosmetik-Sektors sichergehen möchte, kein Pflegemittel mit fragwürdigen Inhaltsstoffen zu erstehen.
Der Trend geht zu Kosmetika ohne Parabene, Silikone und Paraffin
Welche Stoffe waren in Verruf geraten und warum? Welche Alternativen gibt es und inwieweit werden diese schon eingesetzt? Dieser Beitrag gibt Informationen zu wichtigen Beispielen.Parabene
Auch wer sich nicht unbedingt eingehend mit der Formel seiner Deos oder Cremes auseinandersetzt, hat von Parabenen vielleicht schon gehört. Im Jahr 2004 sorgte eine britische Studie für Aufsehen, die Parabene unter den Verdacht stellte, krebserregend zu sein. Der damals geäußerte Verdacht wurde in späteren Untersuchungen zwar nicht erhärtet und die Deutsche Krebsgesellschaft gab im April 2009 ein Statement ab, demzufolge parabenhaltige Kosmetik höchstwahrscheinlich unbedenklich ist, jedoch wurden neuerdings andere, wenn auch weniger dramatische negative Effekte von Parabenen belegt: An der Universität Kyoto fand man heraus, dass eine bestimmte Paraben-Art, das Methylparaben, in Verbindung mit Sonnenlicht die Faltenbildung fördert. Gerade dies aber ist gemessen am Verwendungszweck von Cremes ausgesprochen kontraproduktiv. Der Grund, aus dem Parabene trotzdem ein so verbreiteter Kosmetikinhaltsstoff sind, ist in ihren keimabtötenden, konservierenden Eigenschaften zu suchen. Eine Möglichkeit, auch ohne Parabene längere Haltbarkeit zu erzielen, ist die Darreichung in Tuben oder luftdichten Flaschen. Manche Kosmetikproduzenten greifen auch zu den Konservierungsstoffen Phenoxyethanol oder Sorbinsäure, um Parabene zu ersetzen. Für diese Stoffe liegen keine Hinweise auf faltenfördernde Wirkungen vor. Hinzukommt, dass ca. 2% der Bevölkerung allergisch gegen Parabene sind. Damit ist diese Stoffgruppe zwar kein hochrangiges Allergen, der Ersatzstoff Phenoxyethanol schneidet jedoch besser ab. Bei Sorbinsäure fällt die Rate allergischer Reaktionen ähnlich wie bei den Parabenen aus.Silikone
Silikone (Dimethicone u.a. Stoffe mit der Endung „-cone“) finden nicht nur Verwendung als Implantate, sondern spielen auch in der Kosmetikindustrie eine Rolle. Sie haben Eigenschaften, die sie für die Verwendung in Shampoos, Cremes oder Wimperntuschen prädestinieren: Sie sind geschmeidig und bilden einen glänzenden, nicht fettenden Film auf Haut oder Haaren, wobei sie Falten aufpolstern bzw. dem Haar Substanz verleihen. Was zunächst so positiv klingt, hat aber auch seine Nachteile: Der Silikonfilm schützt zwar vor Feuchtigkeitsverlust, erlaubt der Haut aber weder Schweiß noch Talg abzusondern, so dass sie darunter aufquellen kann. Die durch Silikon verstopften Poren begünstigen die Entstehung von Pickeln und Akne. In Shampoos kann Silikon bei einer ungünstigen Formula beschwerend wirken. Als Alternativen bieten sich je nach Art des Pflegeprodukts verschiedene Substanzen an. Bei Shampoos werden z.B. Kakaobutter oder Moleküle aus Pflanzenfasern anstelle von Silikon eingesetzt. In Cremes hat sich seit einiger Zeit eine Verbindung aus Alkohol und Traubenkern-Fettsäuren bewährt, die den Part des Silikons übernimmt. Diese bildet ebenfalls einen geschmeidigen Film, der jedoch perforiert ist und somit den Vorteil hat, dass die Haut in ihren Stoffwechselprozessen nicht behindert wird.Paraffin
Erdöl ist zwar ein kostbares Gut – aber mal ehrlich, möchten Sie es im Gesicht haben? Fakt ist jedoch, dass Erdöl in Pflegeprodukten keine Seltenheit ist. In Form von Paraffin, einem aus Erdöl gewonnenen Fett, ist es Bestandteil vieler Cremes und Lippenpflegestifte. Paraffin ist ein kostengünstiger Inhaltsstoff, weshalb es bislang von vielen Herstellern gern verwendet wurde. Immer mehr Verbraucher haben jedoch mit den negativen Eigenschaften dieser Substanz Bekanntschaft gemacht – unter einer dicken Paraffinschicht kann die Haut kaum atmen, neigt zu Faltenbildung und fühlt sich nach einer Weile erst recht müde und abgespannt an. Während oft davon die Rede ist, dass keine Erdölpartikel durch die Haut in den Organismus gelangen können, schreibt Öko-Test, dass sich Mineralöl sehr wohl in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern kann, und rät von Produkten mit mehr als 10% Erdölanteil deutlich ab. Besonders frappierend: Die meisten Baby-Öle außerhalb des Naturkosmetik-Sektors sind Erdöle!Formaldehyde und Dioxane
Während die drei oben beschriebenen Inhaltsstoffe zwar nicht wünschenswert, zumindest aber nicht erwiesenermaßen gesundheitsschädlich sind, finden sich in Pflegeprodukten darüber hinaus auch Substanzen, bei denen es sich eindeutig um Schadstoffe handelt: Viele Produkte, sogar solche für die Pflege von Babys, sind mit Formaldehyd oder Dioxan kontaminiert. Studien der amerikanischen Verbraucherschutzorganisation „Campaign for Safe Cosmetics“ ergaben im Test von 48 Baby-Pflegeprodukten, dass 32 davon 1,4-Dioxane enthielten. 28 Produkte wurden ferner auf Formaldehyd untersucht, mit dem 17 davon auch tatsächlich belastet waren.
Formaldehyd reizt schon in geringen Mengen die Schleimhäute, kann Allergien und Kopfschmerzen auslösen und ist wie ein Katalysator für die Hautalterung. Vor allem aber steht dieser Stoff unter dem dringenden Verdacht, krebserregend zu sein, und wurde 2004 von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO dementsprechend als kanzerogen eingestuft. Kosmetika dürfen gemäß einer 1990 in Kraft getretenen (also den neueren Erkenntnissen nicht gerecht werdenden) Verordnung bis zu 0,2 Prozent Formaldehyd enthalten; ein Gehalt über 0,05 Prozent freiem Formaldehyd muss mit dem Hinweis „enthält Formaldehyd“ ausgewiesen sein. Gezielt wird Formaldehyd vor allem außerhalb der Kosmetikindustrie eingesetzt, beispielsweise in Desinfektionsmitteln, Farben, Lacken und Bauprodukten. Im Kosmetikbereich gilt es hauptsächlich in Nagelhärtern als probater Bestandteil. In anderen Kosmetika sind aber oft Formaldehydfreisetzer zu finden, so dass auch sie Formaldehyde aufweisen können. Substanzen, die Formaldehyd abspalten können, sind z.B. Benzylhemiformal, Diazolidinyl Urea oder Sodium Hydrxymethylglycinate.
Dioxan wirkt in höheren Konzentrationen depressiv auf das Zentralnervensystem und kann Nieren- und Leberschäden hervorrufen. Bei der Produktion von Tensiden, insbesondere von Fettalkoholsulfaten, fällt es als unerwünschtes Nebenprodukt an. In der Kosmetikverordnung steht es auf der Liste der verbotenen Substanzen und im Vergleich zu früheren Jahren ist sein Vorkommen durch veränderte Herstellungsverfahren bereits gesenkt worden. Dennoch ist bei Produkten mit den genannten Tensiden (z.B. Shampoos) immer noch mit Dioxanrückständen zu rechnen.
Obwohl viele Hersteller von Pflegeprodukten bereits dem Verbraucher-Interesse an verträglicheren Inhaltsstoffen entgegenkommen, lohnt sich ein prüfender Blick immer noch. Oft wird auf der Packung, manchmal sogar im Namen des Produkts, ein natürlicher Inhaltsstoff angepriesen, der jedoch nur in winziger Menge enthalten ist. So können auch Produkte „mit Aloe Vera“, „mit Jojobaöl“ etc. in erster Linie Mineralöle und synthetische Stoffe enthalten. Die tatsächlichen Anteile der verschiedenen Substanzen werden durch die Reihenfolge ihrer Nennung in der Inhaltsstoffliste widergespiegelt.
Wer ohne Studium von Verpackungsangaben sichergehen möchte, ein natürliches Produkt zu kaufen, ist mit Naturkosmetik gut beraten. Hier sorgen die Mindestanforderungen dafür, dass weder Formaldehydabspalter noch Fette auf Mineralölbasis enthalten sind. Auch synthetische Konservierungsstoffe, Farben und Düfte dürfen in Naturkosmetik nicht vorkommen.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Pflege aus dem Garten Eden
Den ganzen Artikel lesen...
Über den Granatapfel (Punica granatum) könnte man Bände schreiben. Er spielt in der griechischen Mythologie eine Rolle, wird mehrfach in der Bibel erwähnt, u.a. im Hohelied Salomos, wo er als Bild für die weibliche Schönheit dient, und wird auch in verschiedenen Suren des Koran genannt. Mit dem Granatapfel wird eine reichhaltige Symbolik verbunden. Liebe und Unsterblichkeit kristallisieren sich als besonders verbreitete Bedeutungen heraus. Auch als Fruchtbarkeitssymbol galt der Granatapfel in diversen Kulturen, jedoch symbolisierte er für die Christen andererseits den Priesterstand. Nichtsdestotrotz wird oft sogar pure Sinnlichkeit mit ihm assoziiert. Nun, tatsächlich gilt er auch als Aphrodisiakum, und seine Optik sowie sein köstlicher Geschmack sind natürlich schon für sich genommen wahre Sinnesfreuden.
Der Granatapfel ist eine wahrhaft paradiesische Frucht. Mit seinen Anti-Oxidantien macht er Freie Radikale unschädlich und eignet sich somit bestens für Kosmetik
Der Granatapfel hütet seinen Schatz allerdings gut, denn wer die herrlichen essbaren Samen, die tiefroten Fruchtperlen, wirklich genießen möchte, muss zunächst behutsam und mit viel Geschick die gerbstoffhaltigen Lamellen ringsherum entfernen, die ansonsten mit ihrer bitteren Note den Genuss verderben würden. Der „Apfel der Aphrodite“ – so wird er genannt, weil Paris laut Mythos im Schönheitswettstreit der drei Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite letzterer einen Granatapfel zum Zeichen ihres Sieges überreichte – ist ursprünglich in West- und Mittelasien beheimatet und wird inzwischen im gesamten Mittelmeerraum kultiviert. Eigentlich aber stammt er wohl direkt aus dem Paradies, so könnte man meinen...
Mit anti-oxidativ wirkenden Phenolen setzt er freie Radikale außer Gefecht, jene fiesen kleinen Phänomene, die den Degenerationsprozess unseres Körpers vorantreiben. Schon die ägyptischen Pharaonen wollten offenbar nicht auf den Granatapfel verzichten: So fand man z.B. in der Grabkammer von Ramses dem IV. Granatapfel-Zeichnungen. Auch in der Kosmetik geht es längst nicht mehr ohne die Paradiesfrucht.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Schön mit Lotos
Den ganzen Artikel lesen...
Der Lotos spielt im süd- und südostasiatischen Raum dank seiner Schönheit und Symbolik eine besondere Rolle. In der indischen Tradition begegnet er uns beispielsweise als Verbildlichung der Chakras, wobei die verschiedenen Energiezentren durch Lotosblüten mit je unterschiedlicher Blätterzahl dargestellt werden. Das oberste Chakra schließlich gleicht einem tausendblättrigen Lotos, so heißt es. Die Lotosblüte hat eine Beschaffenheit, die Schmutz einfach an ihr abperlen lässt, und gilt als Symbol der Reinheit und Perfektion.
Schönheitssymbol aus Indien und Fernost: Lotos lässt Ihre Ausstrahlung aufblühen
Dabei wächst diese anmutige, beinahe unantastbare Schönheit aus trüben Tiefen empor: „Pankaja“ – „aus dem Schlamm geboren“ lautet eine Sanskrit-Bezeichnungen für die Pflanze. Damit ist der Lotos auch Sinnbild für die geistig-spirituelle Erhebung, die Blüte, die sich am Ende eines Weges aus dem Dunkel in voller Pracht entfaltet. Ein anderer altindischer Name für Lotos ist „padma“, auch als Frauenname beliebt. Die Götter des Hinduismus werden oft auf Lotosblüten abgebildet, und der Lotos hat in den Schöpfungsmythen eine wichtige Bedeutung. Auch Buddha kennt man mit einem Lotosthron als Attribut. Der Legende nach wurde er sogar auf einer Lotuspflanze geboren – kein Wunder also, dass der Lotos zu den acht Glückssymbolen des Buddhismus, den Ashtamangala, gehört.
Der Begriff „Lotos“ stammt übrigens aus dem Griechischen und wurde im Lateinischen zu „Lotus“, weshalb man beide Schreibweisen findet.
Dank seines betörenden, unverkennbaren Duftes und seines durch und durch von Schönheit erfüllten Wesens ist Lotos auch in der Welt von Beauty und Wellness sehr präsent. Wir haben Produkttipps von Pflege bis Parfum mit der exotischen Pflanze für Sie ausgesucht.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Natürlich Haare färben
Den ganzen Artikel lesen...Natürliche Haarfärbemittel, die effizient sind und die Haare gleichzeitig pflegen, sind auf dem Markt noch ziemlich unterrepräsentiert.
Künstlich aufgehellte Blondinen kennen das: Während der Einwirkzeit der scharf riechenden Paste, die Pigmente aus dem Haar ziehen soll, fangen die Augen an zu tränen, und der fiese Geruch verheißt nichts Gutes; oft stellt sich auch ein Brennen der Kopfhaut ein. Nicht viel anders verhält es sich bei Colorationen, die zwar im Gegensatz zu gängigen Blondierungen kein beißendes Wasserstoffperoxid enthalten, zumeist aber ebenfalls aggressive Stoffe wie Ammoniak oder kritisch beäugte Stoffe wie aromatische Amine in der Rezeptur haben. Ammoniak ist stark alkalisch und quellt das Haar auf, was für den Färbevorgang nötig ist, die Haarstruktur aber gleichzeitig angreift. Aromatische Amide gelten als möglicherweise krebsfördernd. Laut Bundesinstitut für Risikoberwertung können die derzeit auf dem Markt erhältlichen Produkte zwar „mit hoher Sicherheit keinen Krebs auslösen“, abschließende Ergebnisse und eine EU-verbindliche Positivliste von Substanzen stehen jedoch noch aus. In Untersuchungen von Ökotest fiel jedenfalls aufgrund der genannten Inhaltsstoffe sowie verschiedener Allergene ein Großteil der Blondierungen und Colorationen mit einem glatten „Sechser“ durch.
Auch Anwenderinnen, bei denen die Produkte keine Allergien auslösen und die sich über andere gesundheitliche Bedenken keine Sorgen machen, haben langfristig oft wenig Freude am Färben, weil sie irgendwann eine Verschlechterung der Haarbeschaffenheit feststellen.
Selbst nach Tönungen fühlt sich das Haar oft spröde und ausgelegt an, da helfen meistens auch die Pflegespülungen nicht viel, die einem Großteil der handelsüblichen Produkte beigefügt sind. Tönungen dringen nicht so tief in die Haarstruktur ein wie Colorationen, sie lagern sich nur außen um das Haar herum ab. Sie können die Haarfarbe nicht grundlegend und dauerhaft, sondern nur kurzfristig und leicht verändern, gelten aber verglichen mit Colorationen als die sanftere Alternative. Ökotest hat jedoch erst kürzlich wieder festgestellt, dass Tönungen kaum weniger schädlich sind als Colorationen, und kam in einer neuen Untersuchung zu dem gleichen Ergebnis wie einige Jahre zuvor: Alle getesteten Erzeugnisse wurden als ungenügend bewertet, da auch sie aromatische Amine aufwiesen. Die auf dem Markt verbreiteten Chemie-Bomben sind also erstens einer gesunden Haarstruktur nicht zuträglich und zweitens auch allgemein gesundheitlich fragwürdig.Natürliche Alternativen
Viele Frauen suchen nach Alternativen, wissen aber nicht so recht, wo sie diese finden. Wer z.B. schon mal im Reformhaus ein Haarfärbemittel gekauft hat – überzeugt, dass dort nur Produkte ohne ätzende Substanzen angeboten werden – und bei anschließender Prüfung feststellte, dass er doch ein Erzeugnis mit Ammoniak erworben hat, fragt sich vielleicht, ob es überhaupt Haarfarben gibt, bei denen keine solche Stoffe im Spiel sind.
Nun, es gibt sie durchaus – man erinnere sich nur an die Mähne von Jutta Ditfurth in alten Tagen, feurig rot dank Henna. Der Hennastrauch ist eine Pflanze der Gattung Lawsonia, die in weiten Teilen Asiens sowie in Nord- und Ost-Afrika kultiviert wird. Das färbende Henna-Pulver besteht aus den getrockneten und pulverisierten Blättern und Stängeln und wird für die Anwendung mit heißem Wasser zu einem Brei verrührt. Je nach Ausgangshaarfarbe und Einwirkzeit kann mit Henna ein orangefarbener bis dunkelroter Farbton erzielt werden. Interessant ist, dass Henna, wie an der Mumie einer ägyptischen Prinzessin nachgewiesen werden konnte, bereits im Altertum zum Verändern der Haarfarbe verwendet worden ist. Darüber hinaus ist es in der südasiatischen und nahöstlichen Tradition auch für farbige Verzierungen der Hände und Füße verwendet worden und spielt dort in schönen Bräuchen eine Rolle, es hat also als Färbemittel eine lange Geschichte. Reines Henna trocknet die Haare allerdings schnell aus und ermöglicht nur eine begrenzte Farbpalette (Vorsicht bei nicht als Naturprodukte ausgewiesenen Henna-Produkten, die blond oder schwarz färben sollen – diese enthalten in der Regel Zusatzstoffe, von denen dringend abzuraten ist!). Der Weisheit letzter Schluss kann Henna allein noch nicht sein, bietet doch die Pflanzenwelt ein so immenses Spektrum an Eigenschaften und Wirkungen, dass man vielfältige Kombinationen finden kann, die auf effiziente und pflegende Weise färben. Dies haben sich auch einige Haarprofis gedacht und Färbemittel kreiert, die schonend und zuverlässig zu einem guten Ergebnis führen.
Natürlich können Sie auch selbst ein bisschen mit der Pflanzenwelt experimentieren – Spülungen mit Kamillentee verleihen z.B. hellem Haar strahlende Reflexe und ein Sud aus Blättern des Walnussbaums kann braune Akzente setzen.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Wohlfühlen mit Meersalz
Den ganzen Artikel lesen...Wellness aus dem tiefsten Ort der Erde: Heilen und Relaxen mit Salz aus dem toten Meer
Das Tote Meer ist ein Erlebnis: Sein Salzgehalt ist bekanntlich so hoch, dass man vom Wasser getragen wird und sanft auf der Oberfläche dahin“floaten“ kann. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit, die der als Totes Meer bezeichnete große See zwischen Israel und Jordanien bietet – die hohe Salzkonzentration in Verbindung mit einer günstigen Mineralstoffzusammensetzung des Salzes verleiht dem Wasser eine heilsame Wirkung für verschiedene Hautleiden und so wird das Tote Meer bereits seit der Antike von Menschen aufgesucht, die bei solchen Beschwerden Linderung suchen. Schon in alten Zeiten entstanden am Toten Meer, das mit 400m unter dem Meeresspiegel übrigens der tiefste Punkt der Erdoberfläche ist und auf der Wahlliste für die „Sieben Weltwunder der Natur“ steht, die ersten Heilbäder und noch heute reisen Menschen aus aller Welt an, um Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne oder – mittels Fangopackungen und Wärme – auch Rheuma zu mildern. Ein längerer Aufenthalt bringt in Verbindung mit Sonne und Erholung natürlich besonders gute Resultate, jedoch kann man sich behelfsweise auch ein bisschen Totes Meer in die heimische Badewanne holen.
Körnchen für Körnchen verwandelt das aus wertvollen Mineralstoffen wie Magnesiumchlorid, Claciumchlorid und Bromid bestehende Salz das Wasser in eine Quelle des Wohlbefindens. Da es die Haut wunderbar reinigt und pflegt (es wirkt antiseptisch, entschuppt, stärkt den körpereigenen Mineralstoffhaushalt und regeneriert den Feuchtigkeitsmantel der Haut) und darüber hinaus z.B. aufgrund des Bromgehalts beruhigend wirkt, ist es nicht nur zur Kurierung spezieller Hautprobleme zu empfehlen, sondern ein angenehmes Pflege-Elixir für jedermann.
Viele spirituell ausgerichtete Menschen verwenden es auch zur Unterstützung bei rituellen Reinigungen und um sich von feinstofflichen Lasten zu befreien. Tatsächlich fühlt man sich nach dem Waschen mit Salz aus dem Toten Meer auffallend erfrischt und durchlässig, eben fast wie neugeboren. Am besten trocknet man sich nach einem solch tonisierenden Bad nicht gewohnt gründlich ab, sondern streift einfach nur einen Bademantel über. So belässt man noch etwas Salzwasser auf der Haut.
Es muss übrigens nicht immer ein Ganzkörperbad sein – ein Fußbad mit Salz aus dem Toten Meer wirkt ebenfalls sehr entspannend und natürlich kann man sich auch unter der Dusche mit dem Salz abreiben.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Wohlfühl-Haut
Den ganzen Artikel lesen...Gut versorgt durch den Winter: Hautpflege in der kalten Jahreszeit
Der Winter ist auch für unsere Haut eine Eiszeit. Zugegeben – im Sommer brennt sie manchmal, weil wir schwitzen oder einfach zu lange in der Sonne waren. Meistens geht es ihr in dieser leichten, unbeschwerten Zeit jedoch ziemlich gut, und erst recht waren die letzen milden Herbsttage ein Genuss für sie. In der kalten Jahreszeit dagegen muss sie es mit einigen Herausforderungen aufnehmen: Oft schlägt ihr beißende Kälte entgegen, dann wieder abgelöst durch trockene Heizungsluft, die einen nicht minder hautfeindlichen Kontrast zu den Nullgraden draußen darstellt.
Laut Ayurveda ist das Vata-Prinzip in dieser Jahreszeit vorherrschend und trägt dazu bei, dass die Haut jetzt sehr schnell austrocknet. Besonders stark betroffen ist die empfindliche, der Witterung am stärksten ausgesetzte Gesichtshaut, aber auch an den Armen und Schienbeinen wird unsere Haut schnell rissig und rau.
Da spannende, gerötete, juckende oder schmerzende Haut nicht gerade ein Wohlfühlfaktor ist, möchte sich niemand gern monatelang damit herumplagen und einfach auf den nächsten Frühling warten. Das ist zum Glück auch nicht nötig, denn mit einer Pflege, die auf die winterlichen Bedürfnisse der Haut abgestimmt ist, kann man oft deutliche Verbesserungen erzielen oder die Wintersymptome sogar von vornherein verhindern. Jeder macht im Laufe der Zeit seine persönlichen Lieblingsprodukte ausfindig, und vielleicht sind Sie ja genau danach noch auf der Suche? In den nachfolgenden Tipps haben wir einige qualitativ hochwertige Pflegeprodukte für Sie zusammengestellt, bei denen natürliche Inhaltsstoffe Trumpf sind.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Nutri-Pflege für trockene Haut
Den ganzen Artikel lesen...
Im Winter wird die Haut besonders strapaziert, das erleben wir alle Jahre wieder. Gerade all jenen, die ohnehin trockene Haut haben, machen Faktoren wie der ständige Wechsel von Kälte und Heizungsluft zu schaffen. Aber auch ölige Haut benötigt entgegen weit verbreiteter Missverständnisse Feuchtigkeit und braucht besonders in dieser Zeit Unterstützung, um genügend hydratisiert zu sein. Während für die von Natur aus eher fettige Haut ölfreie Emulsionen, Seren mit Hyaluronsäure und einschlägige Feuchtigkeits-Linien, die im Handel z.B. mit Namenszusätzen wie „Hydra“ oder „Aqua“ angeboten werden, gute Dienste leisten können, reichen trockener Haut diese Produkte im Winter oftmals nicht aus. Sie braucht neben feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen, die natürlich nach wie vor von grundlegender Wichtigkeit sind, unbedingt Lipide, um gesund und geschmeidig zu bleiben. Hierbei ist aber nicht jede reichhaltige Creme gleichermaßen empfehlenswert.
Der Winter geht in den Endspurt, doch ein paar kalte Wochen muss unsere Haut noch überstehen. Wie Sie sie mit hautaffinen Lipiden und hochwirksamen Aufbaustoffen optimal nähren
Bei der Auswahl sollte auf hochwertige pflanzliche Öle geachtet werden, die die Poren nicht verstopfen und von der Haut gut aufgenommen werden können. Moderne Formulierungen bieten fein abgestimmte Rezepturen für die Optimierung sowohl des Feuchtigkeits- als auch des Lipidhaushalts und werden oft mikro-molekular verarbeitet, so dass die Wirkstoffe bis in tiefere Hautschichten eindringen können. Nährende Cremes unterschiedlicher Hersteller haben wir hier für Sie zusammengestellt. Alle Produkte versorgen die Haut mit Lipiden, stärken die natürliche Schutzbarriere, verhindern Feuchtigkeitsverlust und führen zusätzliche Feuchtigkeit zu. Jedes hat außerdem noch ganz individuelle Vorzüge, die wir Ihnen gleich mit dazu verraten …Optimale Hautpflege: das All-round-Programm
Das A und O der Hautpflege ist eine sanfte und gründliche Reinigung. Nur so wird die Haut von Rückständen aller Art befreit und für die nachfolgende Pflege aufnahmefähig. Zu empfehlen sind Cleaning-Produkte ohne Alkohol, denn dieser greift die Haut auf Dauer an. Cleanser der neuen Generation trocknen die Haut nicht aus, sondern können ihr sogar beim Reinigen schon Feuchtigkeit zuführen. Verwenden Sie z.B. eine milde Reinigungsmilch und waschen Sie diese mit lauwarmem Wasser ab.
Eine effiziente Ergänzung zu Ihrer Tages- und Nachtcreme sind Seren, die mit verschiedensten Wirkstoffen und für unterschiedliche Zielsetzungen – so etwa den Kollagenabbau zu hemmen, die Zellaktivität zu fördern, die Hautstruktur aufzubauen, die Poren zu verkleinern etc. – erhältlich sind. Sie werden vor der Creme aufgetragen (kurz einwirken lassen, bevor Sie die Creme darüber geben). Seren sind zumeist gelartig, d.h. sie enthalten kein Öl-Wassergemisch und folglich auch keine Emulgatoren. Dadurch haben sie eine höhere Wirkstoffkonzentration und sind daher für ihre Zwecke ausgesprochen leistungsstark.
Komplettieren können Sie Ihre Gesichtspflege, indem Sie sich ein- bis zweimal pro Woche, z.B. an Tagen, an denen Sie etwas Besonderes vorhaben oder sich einfach abgespannter fühlen als sonst, eine Maske gönnen. Eine solche Intensivpflege hat in der Regel eine Express-Wirkung, d.h. Sie können die Resultate sofort bewundern.
Tonisierende Gesichtswasser als Zwischenschritt zwischen Reinigung und Serum sowie spezielle Cremes für die zarte Haut um die Augen herum sind weitere Möglichkeiten der All-round-Pflege für Ihr Gesicht.
Die meisten Hersteller bieten in ihren Kosmetiklinien jeweils das ganze Programm „aus einem Guss“ an; auch zu den hier vorgestellten Cremes sind z.T. entsprechende Komplementärprodukte erhältlich. Sie können aber ebenso Ihren eigenen Cross-over-Mix zusammenstellen.Extra-Tipp:
Vergessen Sie auch Hals- und Dekolletee nicht! Entweder mit den Produkten für das Gesicht mitbehandeln oder mit speziellen Hals- und Dekolletee-Produkten verwöhnen, die seit einigen Jahren vermehrt angeboten werden.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Ayurveda Ernährung: Rooibos
Den ganzen Artikel lesen...Der Tee vom Kap der guten Hoffnungen: Rooibos ist ein wahres Feuerwerk an gesunden Inhaltsstoffen
Letztes Jahr zur Fußball-WM war die ganze Welt im Südafrika-Fieber und überall wurden afrikanische Themen und Motive aufgegriffen, von kulinarischen Spezialitäten über musikalische Rhythmen bis hin zu farbenfroher Mode etc. Erstaunlich, dass ein geheimer Star Südafrikas noch immer nicht so groß ins Rampenlicht geriet, wie es seinem Potenzial eigentlich angemessen wäre: der Rooibos-Tee. Diese ganz besondere Teesorte, die sich nicht nur durch einen sehr angenehmen Geschmack, sondern auch durch eine immens vorteilhafte Zusammensetzung aus Nährstoffen und Antioaxidantien auszeichnet, wächst exklusiv in Südafrika. Natürlich ist Rooibos-Tee das ganze Jahr über ein gesunder Genuss, aber gerade jetzt, da es allmählich auf den Frühling zugeht und die Themen Entschlackung und Revitalisierung wieder ins Blickfeld rücken, sind seine positiven Wirkungen von hohem Interesse. Denn wie zahlreiche Studien belegen, kann Rooibos eine wertvolle Unterstützung dabei sein, dem Organismus umfassend etwas Gutes zu tun.Die Pflanze und ihre Herkunft
Nördlich von Kapstadt erstreckt sich ein etwa 100 Kilometer langer Gebirgszug, der den Namen Cedarberge trägt und den letzten Streifen einer riesigen buschigen Steppe bildet, hjnter dem die Halbwüste Karoo beginnt. Die Cedarberge beheimaten viele Endemiten, also Tier- und Pflanzenarten, die nur in einem eng begrenzten Gebiet und nirgendwo anders auf der Welt vorkommen. Ein solcher Endemit ist auch der Rooibos, dessen botanische Bezeichnung „Aspalathus linearis“ lautet. Der Rooibos oder, auf Deutsch, Rotbusch wächst hier in den Cedarbergen und im Gebiet des Olifant Rivers auf leicht sauren Sandböden und blüht im südafrikanischen Frühling von Juli bis Oktober mit leuchtend gelben Blüten. Der Tee wird aus den nadelartigen Blättern des Buschs hergestellt, und dies bereits seit mehreren hundert Jahren, lange bevor der Rotbusch gezielt kultiviert wurde. Die Khoikoi, Ureinwohner des Kaps, entdeckten das köstliche Getränk aus den Rooibos-Nadeln schon früh für sich. Heutzutage hat der Rooibos-Tee in ganz Südafrika den Status eines Nationalgetränks erlangt, wird aber auch in großen Mengen exportiert, wobei Japan und Deutschland die größten Abnehmerländer sind. Derzeit bauen ca. 300 Farmer Rooibos an, die zusammen jährlich 12.000 Tonnen Tee produzieren.Ein Tee, der viel zu bieten hat
Rooibos-Tee wird für seinen einzigartigen Geschmack geschätzt, der dezent vanillige oder karamellähnliche Noten aufweist und ansonsten schwer zu vergleichen ist. Leicht süßlich und zugleich erfrischend hat er die Gunst von Teetrinkern auf der ganzen Welt gewonnen, wird aber auch von vielen gern getrunken, die eigentlich keine Teefans sind. Neben den geschmacklichen Vorzügen empfiehlt sich der Rooibos durch seine nennenswerten Inhaltsstoffe. Sein hoher Gehalt an Eisen, Zink, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Fluorid sowie weiteren Mineralien und Spurenelementen, aber auch Stoffe wie Karotinoide und Flavonoide sowie das krampflösende, beruhigende und bei Allergien hilfreiche Quercetin, das außerdem die Serotonin-Produktion stimuliert, machen ihn zu einem natürlichen Gesundheitselixier. In seiner Heimat gilt der bekömmliche Tee regelrecht als Universalmedizin. Unter anderem wird er dort Säuglingen mit großem Erfolg bei Drei-Monatskoliken verabreicht. Auch für Erwachsene hat er sich bei Magen-Darm-Beschwerden bewährt; ferner wird er zur Linderung von Schlafstörungen, Allergien, Juckreiz, Heuschnupfen, Asthma und Rheuma getrunken und schützt dank Fluor die Zähne. Bei Hautproblemen kann er auch auf die Haut aufgetupft werden – mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften und dem für den Hautstoffwechsel wichtigen Zink kann er dort für Besserung sorgen. Zink und der hohe Antioxidantiengehalt verleihen dem Tee nebenbei Anti-Aging-Eigenschaften – so werden Komplexe aus Rooibos inzwischen auch in Anti-Falten-Cremes eingesetzt. Seine Effekte als Gegenspieler der freien Radikale, die ja sozusagen kleine Alterungskatalysatoren sind, entfaltet der Rooibos aber auch, wenn man ihn einfach regelmäßig trinkt. Aufgrund seiner günstigen Mineralstoff-zusammensetzung ist der Rooibos übrigens ein isotonischer Durstlöscher, der auch bei körperlicher Anstrengung und Flüssigkeitsverlust geeignet ist, um den Elektrolythaushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Da Rooibos koffeinfrei ist, wirkt er nicht blutdrucksteigernd. Eher kann er sich wegen seiner gefäßerweiternden Eigenschaften blutdrucksenkend auswirken.Wissenschaftliche Studien zu Rooibos
Zur Zeit führt das „South African Medical Research Council“ Untersuchungen zu den volksmedizinisch überlieferte Heilwirkungen des Rooibostees durch. Erste Studien scheinen eine krebsvorbeugende Wirkung zu belegen, denn die stark antioxidative Wirkung von Rooibos kann offenbar Schäden am Erbmaterial verhindern, die man für eine der Hauptursachen von Krebs hält. Auch andernorts wird zu Rooibos geforscht: In Japan etwa haben Wissenschaftler wohltuende Effekte bei Arteriosklerose, Hautkrankheiten, Allergien, hohem Blutdruck und Diabetes nachgewiesen. Zudem fanden japanische Wissenschaftler heraus, dass im Rooibos enthaltene Stoffe bestimmte Effekte auf das Immunsystem haben, die sie auch für die HIV-Forschung interessant machen. Schwedische Forscher belegten, dass Rooibos die Bildung eines Enzyms hemmt, das unter Verdacht steht, für die Entstehung von Herzkrankheiten mitverantwortlich zu sein. Auch die positiven Wirkungen bei Magen-Darm-Koliken, bei Diabetes und bei asthmatischen Beschwerden konnten bereits wissenschaftlich untermauert werden.Grüner Rooibos-Tee
Ähnlich wie beim schwarzen Tee gibt es auch beim Rooibos eine unfermentierte, grüne Variante, und auch hier wird diese für ihre gesundheitlichen Benefits besonders gerühmt. Bei der Herstellung des roten Rooibos-Tees oxidieren (fermentieren) die Zweige und nadelförmigen Blätter während des Zerkleinerns und Aufschließens in der feuchten Umgebung, wodurch sich die ursprüngliche Grünfärbung in Rot umwandelt. Dieser Prozess wird beim grünen Rooibos verhindert, indem er nach der Ernte zügig getrocknet wird. Um eine Fermentation wirklich vollständig zu vermeiden, ist eine sehr vorsichtige Behandlung erforderlich. So dürfen die geernteten Pflanzen nicht gequetscht werden, nicht aufeinander liegen und nicht mit Wasser in Berührung kommen. Beim Trocknen müssen sie permanent gewendet und bewegt werden. Diese aufwendige Behandlung schlägt sich in höheren Preisen des Produkts nieder, hat aber ihre Vorteile, denn durch die Unterdrückung der Fermentation bleiben die wertvollen Polyphenole wie Flavonoide und Antioxidantien in höherer Konzentration erhalten. Das trifft auch auf das Aspalathin zu, ein seltenes Flavonoid und aktiver Radikalfänger. Es kann offenbar Schäden auf Zellebene verhindern und zeigt sich auch bei Hauterkrankungen oder frühzeitigen Hautalterungsprozessen als wirksames Gegenmittel. Nachgewiesen wurde es bislang sogar ausschließlich im Rooibos, wobei es im grünen Rooibos in deutlich höherer Menge vorkommt als in der fermentierten Variante. Somit ist der grüne Rooibos besonders reich an zellschützenden Stoffen. Mit seiner hohen Vitalstoffkonzentration ist er beispielsweise auch zur Unterstützung einer Entgiftungskur prädestiniert. Rooibos – der rote wie eben insbesondere auch der grüne – hydratisiert die Haut und regt den Stoffwechsel an, weshalb er ein hervorragendes Fastengetränk abgibt. Grüner Rooibos schmeckt mild und grasig, die süßliche Komponente fällt hier weg.Kulinarisches rund um Rooibos
Rooibos lässt sich nicht nur in Form einer Tasse Tee genießen, sondern ist vielseitig verwendbar. Natürlich kann man in Kombination mit Säften und Gewürzen köstliche Punschkreationen damit zubereiten oder im Sommer kalte Bowlen auf Rotbuschbasis zaubern, aber auch beim Kochen ist er als exotische Zutat einsetzbar. So ist er z.B. ein Geheimtipp für Marinaden, Soßen, Suppen und Eintöpfe, aber auch Süßspeisen und Konfitüren können mit Rooibos verfeinert und interessant gefärbt werden.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Sinnlich-süß von Kopf bis Fuß
Den ganzen Artikel lesen...Vanille, Zimt und andere weihnachtliche Begleiter mal ganz anders: als Verwöhnzutaten in Pflege-Highlights und Parfums
Zimtsterne, Schokoweihnachtsmänner und Vanillekipferl haben termingerecht wieder mal Hochkonjunktur. Fast schon euphorisierend ist der Duft, den sie verströmen – zusammen mit Orangenakkorden und Mandarinenaroma erfreuen Vanille, Zimt, Kakaobohne und Co. nicht nur den Gaumen, sondern wärmen auch die Seele und zaubern Festtagsstimmung herbei.
Wie man weihnachtliche Zutaten mal anders genießen kann, und zwar ganz ohne Hüftgold zu riskieren, zeigt unser winterliches Kosmetik- und Parfum-Special.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Barfuß Laufen
Den ganzen Artikel lesen...
Sind sie schon mal barfuß durch eine Wiese gelaufen? Oder über einen leicht feuchten Waldboden? Es ist Sommer, probieren Sie es aus. Das Laufen ohne Schuhe ist nicht nur etwas für die hartgesottene Barfuß-Läufer-Fraktion. Jeder kann aus dem zeitweiligen Verzicht auf jeglichen Laufuntersatz Nutzen ziehen. Bestimmt haben auch Sie es schon ab und an getan, z.B. am Strand, wenn der Sand nicht zu heiß war – FFK statt FKK. Tatsächlich lohnt es sich, das Barfuß-Laufen zu kultivieren, denn es ist eine ausgeprägte natürliche Sinneserfahrung und in vielerlei Hinsicht gesundheitsförderlich.
Was für viele etwas gewöhnungsbedürftig klingt, ist eigentlich sehr natürlich und vor allem immens gesund: Sommertipp Barfuß-Laufen
Da verwendet frau hohe prozentuale Anteile des Monatsgehalts auf den Kauf von Schuhen und nun soll sie weder die neuen Riemchensandalen, noch die Highheels aus dem Designer Outlet anziehen, sondern einfach ganz auf jegliches Schuhwerk verzichten? Und auch die Herren sollen die edlen italienischen Lederschuhe und die sportlichen Sneakers im Schrank stehen lassen? Das erfordert vermutlich ein gutes Stückchen Überzeugungsarbeit. Also packen wir Argumente aus.In einer kurzen Aufzählung zusammengefasst lassen sich folgende Vorzüge des Barfuß-Laufens nennen:
• Optimales Training für die Fuß- und Beinmuskulatur
• Kräftigung für die Sehnen und Bänder
• Förderung eines aufrechten Ganges, Verbesserung der Körperhaltung
• Massage-Effekt für die Fußsohlen, Reflexzonen-Aktivierung
• Prävention gegen Fehlstellungen der Zehen und Deformierungen des Fußes
• Bessere Hautatmung für die Fußhaut
• Vorbeugung gegen Krampfadern
• Harmonisierung des Kreislaufs
• Stärkung des Immunsystems
• Schulung der Körper-Motorik
• Sensibilisierung, intensivierter Kontakt mit der natürlichen UmgebungBarfuß-Laufen ist natürlich
Der menschliche Fuß ist ein kompliziertes und anpassungsfähiges Konstrukt, dem man einiges zutrauen kann. Er ist so konzipiert, dass er – im Zusammenspiel mit der Bein-Muskulatur – hohe Druckbelastungen abfedern kann. Auch der eigenen Fähigkeit zur Bewegungssteuerung kann man vertrauen. In der Regel vermögen wir unsere Füße so aufzusetzen, dass z.B. keine Prellungen erlitten werden, und wir haben eine zuverlässige Feinsteuerung, die uns auch auf schwierigem Terrain schnell reagieren lässt und Fußverletzungen vorbeugt. Deshalb benötigen wir dämpfendes, schützendes Schuhwerk nicht unbedingt. Vielmehr ist das Barfuß-Laufen als natürlichste Art der Fortbewegung dem Bekleiden der Füße mit Schuhen in vielerlei Hinsicht vorzuziehen. Abgesehen von den vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen, die im Folgenden noch mal kurz aufgegriffen werden sollen, stellen wir durch das Barfuß-Laufen einen sehr engen und ursprünglichen Kontakt zu unserem natürlichen Umfeld her. Beim Barfuß-Laufen verbindet man sich über die Fußsohle direkt mit der Erde und nimmt ihre von Gelände zu Gelände wechselnde Beschaffenheit wahr.
Dies ist gleichzeitig entspannend sowie auch konzentrationsfördernd und vermittelt ein Gefühl großer Lebendigkeit, das der unmittelbarste und stärkste Grund für viele Barfuß-Fans ist, das Laufen ohne Schuhe nicht mehr missen zu wollen.Die positiven Wirkungen
Den ersten positiven Effekt erleben Sie – zumindest im Sommer und bei wenig luftigem Schuhwerk – unmittelbar, nachdem Sie die Schuhe ausgezogen haben: Es ist eine Wohltat, die Füße aus der schwitzigen Hülle zu befreien, damit die Haut frei atmen kann. Beginnt man dann, sich barfuß fortzubewegen, spürt man als nächstes den Massage-Effekt. Dieser wirkt über die Reflexzonen auf den ganzen Körper, harmonisiert und entspannt. Wer regelmäßig barfuß läuft, tut auch seiner Muskulatur, den Sehnen und den Bändern etwas Gutes, denn sie alle werden durch das Barfuß-Laufen gekräftigt. Da die Fußmuskulatur beim Barfuß-Laufen stärker und gleichmäßiger beansprucht wird als beim Tragen von Schuhen, ist barfuß auch eine gute Prävention gegen Fehlstellungen der Zehen und Fuß-Deformationen wie sie heutzutage verursacht durch enge, ergonomisch ungünstige Schuhe häufig auftreten. Teilweise können sich sogar bestehende Deformationen zurückbilden, insbesondere bei Kindern. Besonders gefordert wird aber nicht nur die Muskulatur der Füße selbst, sondern auch die Beinmuskulatur, und die durch das Barfuß-Gehen bewirkte bessere Aufrichtung wirkt sich sogar bis in die Wirbelsäule aus. Durch die gute Muskelarbeit ziehen sich außerdem die Beinvenen zusammen, was einen vorbeugenden Effekt gegen Krampfadern hat. Wer auch noch das Immunsystem unterstützen will, kann ganz im Sinne der Kneippschen Anwendungen über nasse Steine oder durch den Morgentau laufen. Wenn Sie übrigens befürchten, sich durch die Barfuß-Erfahrungen langfristig eine unsägliche Hornhaut einzuhandeln, seien Sie beruhigt: Hornhaut entsteht maßgeblich durch falsches Schuhwerk. Regelmäßiges Barfuß-Laufen führt eher zu einer ebenmäßig dickeren, nicht aber verhornten Haut an der Fußsohle.
Womöglich haben Sie an dieser Stelle das Magazin schon längst liegen lassen und sind barfuß nach draußen gelaufen. Falls nicht, lesen Sie noch schnell unsere Tipps und los geht’s!Tipps und Vorsichtsmaßnahmen
• Wählen Sie ein geeignetes Terrain (z.B. Waldwege, einen Sand- oder Kiesstrand, eine Rasenfläche etc.).
• Vorsicht bei Blumenwiesen (insbesondere mit Kleebestand): Hier sind Bienen und Wespen unterwegs.
• Behalten Sie den Weg im Blick, um Scherben etc. ausweichen zu können.
• Nehmen Sie auf Barfuß-Touren vorsichtshalber Pflaster mit.
• Wenn Sie das Terrain nicht genau kennen, packen Sie zur Sicherheit eventuell auch Schuhe in den Rucksack, die Sie bei problematischem Gelände zwischenzeitlich anziehen können.
• Sorgen Sie für Tetanus-Schutz, falls Sie sich doch einmal verletzen sollten.
• Je nach Wetter die Fußrücken mit Sonnenschutz eincremen.
• Es gibt spezielle Barfuß-Parks und -Parcours
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Frische auf Knopfdruck
Den ganzen Artikel lesen...
Die einen schütten sich Eiswürfel ins Dekolleté, die anderen drehen die Klima-Anlage auf. Wieder andere stellen sich im Büro unauffällig einen Eimer kaltes Wasser unter den Schreibtisch und stecken die Füße hinein. Doch das sind alles Tricks von gestern! Unter den vielen Methoden, sommerlich hohen – für den mitteleuropäischen Geschmack vielleicht zu hohen – Temperaturen zu trotzen, sind Gesichts- und Bodysprays die weitaus cleverste Geheimwaffe. Bei jedem Druck auf den Zerstäuber einen feinen Sprühnebel verbreitend, sind sie kleine Frischebomben, die in jede Handtasche passen, und lassen uns lächelnd und anmutig durch den höchsten Hochsommer gehen. Sie kühlen, beruhigen und tonisieren und vermitteln fast das Gefühl, man sei gerade aus dem Spa gekommen.
Gut gesprüht ist halb gewonnen: Wenn die Hitze überhand nimmt, sind erfrischende Gesicht- und Körpersprays die beste Geheimwaffe
Selbst wer wie ich erst ab 40 Grad aufwärts zu schwitzen beginnt, wird diese Sprays lieben und (nicht nur im Sommer) permanent versprühen, denn sie pflegen und hydrieren die Haut und duften auch noch unverschämt gut.
Eine spannende Auswahl finden Sie hier.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Ein Traum in Kokos
Den ganzen Artikel lesen...
Die Kokosnuss – ihr Name, ihr Anblick und ihr süßlicher Duft lösen wohl bei den meisten von uns unwillkürlich Assoziationen zu Sonne, Strand und Unbeschwertheit aus. Und wenn wir nicht an eine Szenerie wie aus der Bacardi-Werbung denken, dann vielleicht an die flirrende Hitze Indiens, in der uns eine frisch aufgeschlagene Kokosnuss mit ihrem mineralstoffreichen Wasser mal vor der Dehydrierung bewahrt hat. Oder die Erinnerung an köstliches Kokoskonfekt, verführerische Cocktails und mit Kokosmilch verfeinerte Thaisuppe kitzelt unseren Gaumen. Die Kokosnuss hat es wirklich in sich. Es lohnt sich, ihre harte, haarige Schale zu knacken, denn was darin verborgen ist, ist ein perfektes kleines Wunder der Natur. Ihr stark nährstoffhaltiges Fruchtfleisch stellt zusammen mit dem elektrolytspendenden Kokoswasser eine ganze Mahlzeit dar, kann aber natürlich auch als Zutat für verschiedenste Gerichte verwertet werden. Im Ayurveda wird die Kokosnuss für ihre kühlenden Eigenschaften insbesondere als Tonikum bei Pitta-Überschuss geschätzt.
Von Indien bis in die Karibik ein unentbehrlicher Klassiker: die nährstoffreiche, kulinarisch vielseitige KokosnussHerkunft und Verbreitung der Kokosnuss
Die Kokospalme (Cocos nucifera) ist ein tropisches Palmengewächs, das am besten in den sehr äquatornahen Breiten (15 Grad südliche Breite bis 15 Grad nördliche Breite) gedeiht und im gesamten Tropengürtel zu finden ist. Ihre ursprüngliche Heimat reichte vermutlich vom kontinentalen Südostasien bis nach Indonesien sowie zum indischen Subkontinent. Verbreitet wurde sie teilweise durch den Menschen, teilweise aber auch auf natürlichem Wege: Über das Meer angespülte Kokosnüsse können an Land noch nach langer Zeit auf dem Salzwasser keimen. Die Kokosnuss ist übrigens keine echte Nuss, sondern eine einsamige Steinfrucht.
Der „Stein“ der Kokospalme, den wir als Kokosnuss kennen, wird von einer dicken, fasrigen Schicht umhüllt, die wiederum von einer glatten, bei der Ernte zumeist noch grünen Außenschicht eingeschlossen wird. Kokosnüsse können ein Gewicht von bis zu 2,5 kg erreichen.Kokoswasser
Eine junge Kokosnuss kann je nach Sorte bis zu 80ml Kokoswasser enthalten. Es handelt sich dabei um die Keimflüssigkeit, die hochkonzentrierte Nährstoffe enthält. Bei reiferen Kokosnüssen hat sich das Wasser bereits reduziert und ein Teil seiner Nährstoffe wurde für den Wachstumsprozess aufgebraucht. Deshalb sind in Sachen Kokoswasser die noch unreifen Kokosnüsse am ergiebigsten. Mit Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Zink und Eisen enthält das Wasser der Kokosnuss wichtige Mineralstoffe, und es gleicht dabei in seinem Elektrolytverhältnis unserem Blut (!). Es ist somit ein perfekter Durstlöscher. Zudem enthält es reichlich Cytokinine – Wachstumshormone, die den Zellalterungsprozess aufhalten und auch auf menschliche Zellen einen Anti-Aging-Effekt ausüben sollen (im menschlichen Organismus gibt es ähnliche Peptide; sie werden vom Immunsystem produziert und haben regulatorische Aufgaben). Geschmacklich ist es schwer beschreibbar und anfangs vielleicht etwas ungewohnt, jedoch weiß man seinen erfrischenden, belebenden Effekt schnell zu schätzen. Kein Wunder, dass das gesunde Kokoswasser in den letzten Jahren zum In-Getränk avancierte. Während man es in den Anbauländern meistens direkt aus der Kokosnuss trinkt (dazu werden die kleinen Löcher oder „Augen“ eingestochen und mit einem Strohhalm versehen, oder die Nuss wird oben aufgeschlagen), wird es seit einigen Jahren andernorts rund um den Globus in Tetrapacks oder anderen Behältnissen angeboten. Man munkelt übrigens, den höchsten Verbrauch habe Hollywood. Gut möglich, denn bedenkt man seine Anti-Oxidantien, die Cytokinine und die Tatsache, dass es als isotonische Flüssigkeit hervorragend vom Körper verwertet werden kann, scheint das Kokoswasser geradezu einem himmlischen Jungbrunnen entsprudelt zu sein. Zudem ist es mit weniger als 10 Kalorien pro 100ml und einem geringfügigen Fettgehalt (ca. 0,2%) der schlanken Linie keineswegs abträglich – im Gegenteil: Durch den hohen Kaliumgehalt entwässert es sogar, und durch die anregende Wirkung auf den Stoffwechsel kann es indirekt auch zur Fettverbrennung beitragen. Das Kokoswasser hat also als tonisierendes Detox-Getränk Karriere gemacht und wird diesem Ruf wohl auch tatsächlich gerecht.Fruchtfleisch
An die harte Schale der Kokosnuss schmiegt sich innen das weiße Fruchtfleisch an. Bei jungen Kokosnüssen handelt es sich in der Regel noch um eine dünne Schicht, während reife Früchte oft eine Fruchtfleischschicht von mehr als einem Zentimeter aufweisen. Das Fruchtfleisch junger Kokosnüsse hat zumeist eine zarte, manchmal fast gelartige Konsistenz und einen milden Geschmack, während das Fleisch älterer Früchte fester und würziger ist. Je nach Sorte kann es buttrig schmecken oder leicht an Frischkäse erinnern.
Vitamin A, B-Vitamine, Vitamin E und Vitamin C finden sich im Kokosfleisch ebenso wie die gesamte Palette an Mineralstoffen, die auch im Kokoswasser vorkommen. Das gewitzte Affenbaby aus dem bekannten Kinderlied „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ hat sich also eine wirklich gesunde Beute geschnappt...
Natürlich kann das Fruchtfleisch pur genossen werden, es kann aber auch getrocknet (dann nennt man es „Kopra“) und zu Kokosraspeln verarbeitet werden, die dann z.B. über Konfekt und Desserts gestreut werden, aber auch pikanten Gerichten eine exotische Note verleihen und die erhitzenden Eigenschaften scharfer Speisen konterkarieren.Kokosmilch
Kokosmilch ist nicht mit Kokoswasser zu verwechseln. Sie wird aus dem Fruchtfleisch gewonnen, indem man dieses auspresst. Mit einem Fettanteil von ca. 15% ist sie sehr reichhaltig und verleiht Drinks, Suppen und Curries eine sämige Konsistenz. Neben der unverdünnten Kokosmilch werden unter diesem Namen auch Gemische aus Kokosfleisch und Wasser angeboten, die so genannte „zweite Milch“. Diese wird in einem weiteren Pressvorgang nach dem Extrahieren der „ersten Milch“ hergestellt und ist durch die Zugabe von Wasser entsprechend dünnflüssiger.Kokosfett / Kokosöl
Das weiß bis gelblich gefärbte Kokosöl wird aus dem Nährgewebe (=Fruchtfleisch) der Kokosnuss gewonnen. Bei Zimmertemperatur wird es fest. Wegen seines hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren stand es in unseren Breiten bislang nicht im besten Ruf – zu Unrecht, wie es scheint. Denn neben der Frage, ob sich ein Fett vorwiegend aus gesättigten oder ein- bzw. mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammensetzt, spielt auch die Länge der Molekülketten eine wichtige Rolle für die Bekömmlichkeit eines Fettes. Kokosöl besteht maßgeblich aus mittelkettigen Fettsäuren und unterscheidet sich dadurch von einem Großteil der anderen Nahrungsfette, die wir zu uns nehmen, da langkettige Fettsäuren weitaus üblicher sind. Mittelkettige Fettsäuren haben den immensen Vorteil, sich nicht negativ auf den Cholesterinspiegel auszuwirken, sondern sogar den Blutanteil des „guten“ HDL-Cholesterins zu vermehren und somit das Arterioskleroserisiko zu verringern. Dass gesättigte Fettsäuren nicht per se schlecht sind, wird übrigens schon daran deutlich, dass Muttermilch überwiegend aus diesen Fettsäuren besteht. Kokosfett hat auch für Verbraucher mit Gewichtsproblemen Vorzüge gegenüber anderen Fetten: Es besteht ca. zur Hälfte aus Laurinsäure, die vom Körper zur Energiegewinnung verwertet und sich kaum im Fettgewebe einlagert. Laurinsäure ist außerdem in der Lage, Viren und Bakterien unschädlich zu machen, und unterstützt somit die Immunfunktionen.
Kokosöl ist sehr hitzestabil und eignet sich daher gut zum Braten. Es verringert Vata und Pitta. Achten sollte man darauf, kein hochgradig raffiniertes, sondern am besten Virgin Coconut Oil, ein kaltgepresstes Öl von guter Qualität, zu kaufen. Außerhalb der Küche wird Kokosöl u.a. im Kosmetiksektor eingesetzt. Es ist ein schnell einziehendes Pflegemittel für die Haut, macht sie geschmeidig und schützt vor Trockenheit. Auch als Haarpflegemittel kann Kokosöl verwendet werden.Palmnektar und daraus gewonnene Produkte
Schon die Blütenstände der Kokospalme liefern wertvolle Produkte: Wenn man sie anschneidet, tritt eine süßliche Flüssigkeit aus, der Palmnektar. Lässt man diesen eindicken, wird daraus Palmzucker, der leicht malzig bis karamellähnlich schmeckt. Vergoren wird der Palmnektar zu Palmwein, dem sogenannten Toddy, der schon im Papyrus Ebers, einer medizinischen Schrift aus dem alten Ägypten (datiert auf ca. 1500 v. Chr.), erwähnt wird. Den Toddy wiederum kann man zu Palmessig weitervergären oder zu Arrak (Palmschnaps) destillieren.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Von Rosen geküsst
Den ganzen Artikel lesen...
Kaum eine Blume beflügelt Sinne und Phantasie so sehr wie die Rose. Sie weckt die poetische Ader in uns und verzaubert zumindest unterschwellig selbst den stumpfesten Zeitgenossen mit ihrem betörenden Duft und ihrer exquisiten Schönheit. Jede Rose ist ein Kunstwerk und ein Symbol der Liebe, der Reinheit, der Ewigkeit. Die Rose ist zeitlos, klassisch, ein Dauerbrenner. Wenn wir sie doch manchmal als altmodisch empfinden, dann auf eine anheimelnde, positive Weise, wie ein Relikt aus einer Zeit, in der Schönheit noch wirklich schön sein durfte, und nicht mit Extravaganz, platter Pseudo-Erotik und Ähnlichem verwechselt wurde. Wobei z.B. auch ein stark von Rosenöl geprägtes Parfum sehr extravagant wirken kann, zumal in einer Zeit, in der flache, synthetische Düfte den Markt beherrschen – allerdings hat die Rose dabei immer Stil.
Rosige Zeiten: Die Königin der Blumen lässt niemanden unberührt. Betörende Rosenessenzen veredeln Pflegeprodukte und Düfte zu etwas ganz Besonderem
Die Rose, die Königin unter den Blumen, wie sie seit der Antike bezeichnet wird, ist mit ihren Dornen oft zum Sinnbild geworden, denn so viel Liebreiz sie auch verströmt, so kann sie doch auch wehtun. Wenn sie allerdings in der Pflege und in Parfums vorkommt, tut sie uns ausschließlich gut. In der Aromatherapie und im Ayurveda wird die Rose wegen ihrer kühlenden und beruhigenden Qualitäten geschätzt und gilt auf allen Ebenen als harmonisierend und heilsam. Im Ayurveda wird sie auch als verjüngend eingestuft und insbesondere Frauen als Tonikum empfohlen (zum Einsatz kommen hier Getränke mit Rosenwasser oder Rosensirup, Tee aus Rosenblüten, aber auch mit Rosenöl beduftete Körperöle).
Die wundervollen Eigenschaften der Rose und ihre essenzielle Schönheit können Sie Tag für Tag unter anderem mit den folgenden Produkten genießen.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Ayurveda Ernährung: Frühjahrskräuter
Den ganzen Artikel lesen...Wussten Sie, dass ein Großteil aller Frühjahrskräuter blutreinigend wirkt? Sammeln Sie jetzt entgiftendes Grün (fast) direkt vor Ihrer Tür.
Wie gut die Natur doch alles eingerichtet hat. Das ist keine Floskel, sondern eine Feststellung, zu der es einfach immer wieder Anlass gibt. Zum Beispiel angesichts der Frühlingspflanzen, die jetzt überall aus dem Erdboden emporwachsen: Nun, da dem natürlichen Rhythmus zufolge die Zeit der Entschlackungskuren anbricht, schenkt uns die Natur auch gleich die passenden Kräuter dazu – die meisten Frühjahrspflanzen haben nämlich blutreinigende, entgiftende Eigenschaften. Diese kann man sich zunutze machen, indem man die Kräuter als Salat oder Gemüse verzehrt oder beispielsweise einen Tee daraus aufgießt. Auch für Tinkturen und Sirups oder als Räucherwerk zur energetischen Reinigung kann man die Pflanzenteile der Frühjahrsgewächse verwenden. Da neben der blutreinigenden Wirkung, die allen hier vorzustellenden Gewächsen gemeinsamen ist, jede Pflanze ihre ganz eigenen kleinen Geheimnisse hat, wenden wir uns ohne lange Vorrede direkt den einzelnen Frühjahrskräutern zu:Löwenzahn (Taraxacum ruderalia)
Diese Pflanze kennt wohl wirklich jedes Kind – überall streckt sie ab April ihre sonnengelbe Blüte dem Himmel entgegen, bevor sie sich in die so genannte Pusteblume verwandelt und ihre Schirmchen durch die Landschaft fliegen lässt. Aber Löwenzahn sieht nicht nur schön aus, sondern ist wunderbar zur Anregung des Stoffwechsels geeignet. Er regt die Bildung von Magensaft und Galle an und wirkt als Diuretikum, ist also harntreibend. Auch die Leberfunktion wird gefördert. Die jungen Löwenzahnblätter geben einen hervorragenden Salat ab, bei älteren Blättern entwickelt sich jedoch ein stark bitterer Geschmack. Ferner lässt sich aus Löwenzahn ein honigähnlicher Sirup herstellen, indem man eine nicht zu geringe Menge Blüten (einige Hände voll) in ca. 1 Liter Wasser abkocht und über Nacht darin ziehen lässt. Am nächsten Tag gießt man die Flüssigkeit durch ein Sieb oder Leinentuch und kocht den Sud nochmals auf. Dann rührt man 1kg Zucker und etwas Zitronensaft ein und lässt das Ganze köcheln, bis die Flüssigkeit zur gewünschten Konsistenz eingedickt ist.
Auch echter Löwenzahnhonig ist erhältlich und birgt die positiven Eigenschaften der Pflanze in sich.Brennnessel (Urtia dioica / Urtia urens)
Die Brennnessel, so heißt es, wird vom Mars regiert. Sie enthält relativ viel Eisen, das ebenfalls mit dem Mars bzw. seiner namensgebenden Gottheit, dem römischen Kriegsgott Mars, in Verbindung gebracht wird und trägt deutlich das Element Feuer in sich. Wer sich schon mal wortwörtlich „in die Nesseln“ gesetzt hat, kann ein Lied davon singen, sollte die Brennnessel aber dennoch nicht nur im negativen Lichte sehen. Die weit verbreitete Pflanze ist nämlich blutbildend, stoffwechselfördernd, butdrucksenkend, cholesterinsenkend und, und, und… Da sie Harnsäure austreibt, ist sie besonders auch für Gichtpatienten und Rheumakranke interessant. Die Brennnessel vermag zudem Giftstoffe aus den Gelenken, den Muskeln und dem Blut zu lösen und bietet sich somit bestens für eine Kur an. Unsicheren Menschen kann sie Mars-Power verleihen. Dennoch sollte man mit der Brennnessel immer ein kleines bisschen vorsichtig umgehen, um sich an ihrem Feuer nicht zu verbrennen. Sie ist sehr wirkkräftig und wird deshalb auf die Dauer oder in zu intensiver Anwendung möglicherweise nicht von jedem vertragen. Eine Kur sollte deshalb drei bis vier Wochen nicht überschreiten. Verwendet werden können Blätter, Samen und Wurzel (jeweils frisch oder auch getrocknet), aus denen man z.B. Teeaufgüsse herstellen kann. Man kann Brennnesselblätter aber auch wunderbar zum Würzen oder als Salat verwenden.Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium)
Auf lockeren, feuchten Böden findet man den Wiesen-Bärenklau. Diese Pflanze wirkt entgiftend, abwehrstärkend, stimmunsgaufhellend und – der eine oder andere wird an dieser Stelle vielleicht aufmerken – potenzsteigernd. Allerdings muss gesagt werden, dass Bärenklau Hautirritationen hervorrufen kann und dass man besonders mit größeren Exemplaren zurückhaltend umgehen sollte, da man sonst mit Ausschlägen rechnen muss. In der richtigen Dosierung kann er jedoch bedenkenlos verwendet werden, z.B. als Suppengemüse oder für ein Pesto. Wer eine Kur machen möchte, nimmt über einige Tage täglich einen Kaffeelöffel Wurzelpulver ein oder setzt mit den Samen einen Wein an. Der Bärenklau ist bei uns in der Regel erst ab Juni zu finden und gilt auch als europäischer Ginseng.Frauenmantel (Alcheilla vulgaris)
Nachdem wir soeben eine für den Mann sehr vielversprechende Pflanze betrachte haben, geht es jetzt um eine wahre Frauenpflanze. Der Frauenmantel, regional beispielsweise auch Frauentrost, Sonnentau, Milchkraut oder Jungfrauenwurz genannt, hat ab Mai seine Blütezeit und weist u.a. Phytosterine, Saponine und Tannine auf. Zugesprochen werden der Pflanze harntreibende, blutreinigende, wundheilende, milchfördernde, menstruationsanregende, und magenstärkende Effekte. Außerdem soll er bei Wechseljahresbeschwerden helfen und Brust und Gebärmutterhalskrebs vorbeugen. Verwendet werden können die Blätter sowie das frische Kraut (Gemüse oder Tee). Auf den kelchartigen Blättern findet man einen von der Pflanze selbst erzeugten Tau, der traditionell als erstklassiges Gesichtswasser gilt. Allerdings ist es sehr mühevoll, eine ausreichende Menge hiervon zu sammeln.
Gleich drei Planetenkräfte stehen mit dem Frauenmantel in Verbindung: Er steht unter Einfluss von Saturn, Merkur und Venus. Die Germanen widmeten den Frauenmantel der Göttin Freya und ehrten ihn als heilige Pflanze. Paracelsus soll gesagt haben, dass es keine Wunde gibt, die mit Frauenmantel nicht geheilt werden kann.Rotklee (Triffolium pratense)
Auch der Rotklee kann ohne weiteres als Frauenpflanze bezeichnet werden.
Er enthält u.a. pflanzliche Hormone und Isoflavone. Die auch aus Soja bekannten Phytoöstrogene haben zellschützendes Potenzial, beugen hormonabhängigen Krebsarten vor und wirken gegen Osteoporose sowie Wechseljahresbeschwerden. Rotklee kann zudem Weißfluss reduzieren und hilft bei Jucken im Genitalbereich. Er ist krampflösend, harntreibend und entzündungshemmend. Auf der feinstofflichen Ebene soll er die Verbindung zum Kosmos fördern und gleichzeitig vor äußeren Einflüssen schützen. Verwendungstipp: Man kann aus Rotklee z.B. Tee, Tinkturen, Mazerate oder Wein zubereiten.Taubnessel (Lamium album – weiß, Lamium purpureum – purpurrot., Labium maculatum – gefleckt)
Wie die beiden vorangegangenen Pflanzen stellt auch die Taubnessel ein ausgesprochenes Frauenkraut dar, denn sie hat sich bei Unterleibsbeschwerden und Unregelmäßigkeiten der Periode bewährt. Die krampflösende, schmerzlindernde, entzündungshemmende und schleimlösende Pflanze diente im Volksglauben traditionell als Schutzkraut und man trug sie zu Mariae Himmelfahrt bei sich, um Ungemach abzuwehren. Sehr empfehlenswert und wohlschmeckend ist Blüten-Tee. Abkochungen aus Taubnesseln haben sich als heilsam bei Nagelbettenzündungen erwiesen, Taubnessel-Brei kann für Kompressen bei schlecht heilenden Wunden verwendet werden. Ein kulinarisch interessanter Tipp sind gebackene Taubnesselblüten. Frische Blüten schmecken köstlich als Salatzugabe.Mädesüß (Filipendula ulmari)
Zum Abschluss soll noch eine vergleichsweise weniger bekannte, aber sehr interessante Pflanze vorgestellt werde: Das Echte Mädesüß gehört zu den Rosengewächsen und wird auch „Königin der Wiesen“ genannt. Laut christlicher Legende hat Maria Mädesüß ausgesät.
Da es den Aspirin-Wirkstoff Salicylsäure in sich trägt, wirkt es schmerzlindernd. Abgesehen davon ist Mädesüß schweiß- und harntreibend, blutstillend und hilfreich bei Ischiasbeschwerden. Mädesüß enthält u.a. Vanillin und hat einen sehr angenehmen Geschmack. Früher soll es z.B. oft dem Met zugesetzt worden sein. Die Pflanze mit den weißen bis goldgelben Blüten wächst vor allem an Gräben und Bachufern sowie in Erlen- und Eschenwäldern und eignet sich sehr gut für Tinkturen (Blüten, Blätter, Wurzel), Tees oder Sirup (Blüten). Die jungen Blätter können auch verzehrt werden.Allgemeine Hinweise und Tipps
Für das Sammeln von Wildkräutern gilt natürlich immer, dass möglichst nicht direkt an Straßenrändern und anderen besonders belasteten Plätzen gepflückt werden soll.
Schneiden Sie die Pflanzen immer mit dem Messer ab, anstatt sie mitsamt Wurzel herauszureißen (es sei denn, Sie benötigen die Wurzel). Legen Sie sie in einem luftdurchlässigen Korb und nicht etwa in eine Plastiktüte. Um schnelle Fäulnis zu vermeiden, sammeln Sie nicht nach einem Regenschauer und nicht zu früh am Morgen. Der ideale Zeitpunkt ist vormittags, da zu dieser Zeit der Frühtau getrocknet ist und die Mittagssonne den Pflanzen noch nicht zugesetzt hat. Bei den hier beschriebenen Pflanzen handelt es sich nicht um Gattungen, die derzeit vom Aussterben bedroht sind - dennoch versteht es sich, dass man beim Kräutersammeln stets nur soviel mitnimmt, wie man auch tatsächlich verwerten möchte und kann. Selbstverständlich sollte man die Kräuter last but not least überhaupt nur dann sammeln, wenn man sich wirklich sicher ist, sie richtig identifiziert zu haben. Besteht auch nur eine geringfügige Unsicherheit, ob es sich tatsächlich um die gewünschte Pflanze handelt – sicherheitshalber Finger weg! Wer Kräuter selbst trocknen möchte, hängt sie entweder bündelweise (locker gebunden) für drei Wochen an einen luftigen, trockenen Ort, an dem sie nicht direkt der Sonne ausgesetzt sind, oder trocknet sie bei max. 30 Grad im Backofen, wobei eventuell die Ofentür einen Spalt offen stehen muss, um diese niedrige Temperatur zu erreichen (auf ein Blech legen und zwischendurch wenden; die Trockenzeit beträgt einige Stunden und kann variieren). Da die Backofen-Variante relativ energie-aufwendig ist, sollte man, wenn man keinen zum Lufttrocknen geeigneten Platz findet, allerdings am besten auf gekaufte Kräuter zurückgreifen.
Unsere Empfehlung auch Dabur Chyawanprash.
Bilder: Copyright Thinkstock -
Naturkosmetik: Kräuterkosmetik
Den ganzen Artikel lesen...Ob Minze, Salbei oder Zitronenverbene – Kräuter finden sich in manch einem Cremetiegelchen
Der bekannte Spruch „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“ birgt viel Wahres in sich. Positiv könnte man auch sagen: „für alles“– zum Beispiel für eine gesunde und lange jugendlich wirkende Haut. Und so greifen auch Kosmetikhersteller, die dank jahrzehntelanger Forschung und elaborierter Technologien heutzutage eine große Palette an Wirkstoffen zur Verfügung haben, oftmals noch immer auf ganz einfache Zutaten aus der Natur zurück.
Dabei kommen nicht nur Auszüge aus exotischen Pflanzen zum Einsatz, sondern auch die in Europa verbreiteten Kräuter, wie sie jetzt wieder in Hülle und Fülle sprießen.
Wer die im Frühling aufkommende Kräuterlust auch im Bereich Kosmetik ausleben möchte, findet hier einige Entdeckungen, die moderne Anforderungen an Pflegeprodukte mit altem Kräuterwissen verbinden.
Bilder: Copyright Thinkstock














.jpg)











